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Herzlich Willkommen auf der aktuellen Seite für Menschen, die sich für einen Wohnplatz im "Katharina-von-Bora-Haus" der Stephanus-Stiftung Berlin-Weißensee interessieren!
Sie interessieren sich für einen Wohnplatz in unserem Haus?
Hier finden Sie unsere Fragen an Sie.
Terminkalenderprojekt im Rahmen der unterstützten Kommunikation
Das »Katharina-von-Bora-Haus« ist ein Wohnheim für erwachsene Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen in der Stephanus-Stiftung Berlin-Weißensee.
In dem nach der mutigen und großherzigen Ehefrau Martin Luthers benannten Haus wohnen 48 Frauen und Männer. Jede der sechs in sich abgeschlossenen Wohnungen verfügt über acht Einzelzimmer, drei Duschbäder und ein Wannenbad. Gemeinsam werden ein Wohnzimmer mit Balkon, ein Esszimmer mit angeschlossener offener Küche und Nebenräume genutzt. Dies ermöglicht auch eine dezentrale, individuelle Versorgung mit Lebensmitteln.
Die auf die im Haus lebenden Menschen abgestimmte Architektur und Inneneinrichtung unterstreicht und ergänzt das Hauptanliegen des Hauses: ein Zuhause zu sein, in dem Menschen mit Behinderungen Lebenserfülltheit und Lebenszufriedenheit erleben und empfinden können.
Das »Katharina-von-Bora-Haus« bietet neben dem lebenslangen Wohnrecht auch Möglichkeiten des Umzugs in Ambulante Wohnformen. Die adäquate Förderung der Menschen mit Behinderungen bis ins hohe Alter ist ein selbstverständliches Anliegen. Alle Menschen werden rund um die Uhr betreut. Das Zusammenleben ist geprägt von gegenseitigem Respekt.
Die Frauen und Männer werden entsprechend ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu größtmöglicher Mündigkeit und Eigenständigkeit gefördert.
Dazu gehören die Erweiterung ihrer sozialen, praktischen und kognitiven Kompetenzen, ihre Beteiligung an den ihre Person und ihr Lebensumfeld betreffenden Entscheidungen und die Unterstützung der Entwicklung ihres eigenen Willens. Von den Frauen und Männern, die im »Katharina-von-Bora-Haus« wohnen, gehen die meisten von Montag bis Freitag in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen arbeiten. Wer nicht arbeiten geht, hat die Möglichkeit, in den Wohnungen adäquat gefördert und begeleitet zu werden. Diese Förderung reicht von lebenspraktischen Tätigkeiten wie Kochen, Backen und Gartenarbeit über schöpferische und musische Angebote bis hin zur besonderen Förderung im Raum der Sinne. Der große Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss, den man bei Bedarf in zwei Räume unterteilen kann, bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten an: Dort finden beispielsweise die Hausandachten, gemeinsame Feste, Tanzveranstaltungen, Fortbildungen, Angehörigentreffen und Liederstunden statt.